8. – 10. Schuljahr

Melanie Appelt

Mein unmögliches Ich

Digitale Fotomontagen gestalten

Information für Lehrkräfte
Diese Aufgabe motiviert Schülerinnen und Schüler, da sie sich selbst in surrealen Bildwelten darstellen können und die verblüffenden Ergebnisse sie begeistern (s. Abb. A ). Als Vorbereitung für die eigene Bildgestaltung bietet sich eine Auseinandersetzung mit den fantastischen Bildideen des surrealistisch beeinflussten Fotografen Herbert Bayer an. Seine Fotografie „Der einsame Großstädter aus dem Jahr 1932 (s. Abb. 1 ) ist eine Fotomontage, jedoch wurde diese noch analog, also mit vielen Überblendungen in der Dunkelkammer handgemacht. Den Schülern wird nun erklärt, dass es heute mithilfe von Bildbearbeitungsprogrammen auch einfacher geht: Mit der Aufgabe erhalten die Schüler einen Einblick in die Arbeitsweise eines Bildbearbeitungsprogramms (hier GIMP, s. Arbeitsheft) und setzen Ebenen-Masken ein, mittels derer ausgewählte Bildteile freigestellt und in einen neuen Zusammenhang gebracht werden können. Der Vorteil von Masken ist, dass Bildinformationen nicht gelöscht, sondern lediglich unsichtbar gemacht werden, im Nachhinein also weiter bearbeitet werden können. Die Bereiche, die im Maskenfenster schwarz erscheinen, sind unsichtbar, die weißen sichtbar, somit kann hier mit schwarzem Pinsel entfernt und mit weißem hinzugefügt werden.

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