5. – 10. Schuljahr

Melanie Appelt

Aufgabe 2 - Joiner

Zeitliche Abläufe in einer Fotocollage

Information für Lehrkräfte
Der britische Künstler David Hockney (geb.1937) experimentierte in den frühen 1980er-Jahren mit dem collageartigen Zusammenfügen von Fotografien. In den von ihm „Joiner genannten Arbeiten hält Hockney ein Geschehen und dessen räumlichen Verlauf fest, indem er mit der Kamera die zahlreichen Einzelmomente und den sich ständig verändernden Blickpunkt ähnlich dem Sehprozess aufnimmt. Beim späteren Kombinieren der Einzelbilder wird die zugrundeliegende Bewegung oder Blickführung deutlich, die Dimensionen der Zeit und des Raums werden im Bild sichtbar gemacht. Zudem entsteht eine Mehrperspektivität, die Anleihen zu kubistischen Darstellungsweisen bietet.
Ein ähnliches Prinzip wird in der Panografie verwendet (Abb.1 ). Hierbei werden verschiedene Einzelbilder eines bestimmten Motivs so überlappend zusammengefügt, dass das Ergebnis mehr zeigt, als ein Einzelbild dies könnte, z.B. eine 360°-Sicht.
Als Einstieg für die Aufgabe kann neben Beispielen aus Hockneys Werkreihe auch ein Film zum Entstehungsprozess gezeigt werden, s.QR-Code .
Die Bearbeitung dieser Aufgabe kann, wie bei Hockney, mit ausgedruckten Fotografien erfolgen. Dies ist allerdings mit Kosten verbunden und lässt keine Größenveränderungen der Einzelbilder zu. Durch die Möglichkeiten der digitalen Umsetzung entfallen diese Aspekte.

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